Klassischer Kurs zum Erwerb der Fallschirmspringer-Lizenz
VVK Beendet
Theorie am Boden

Nach einer umfangreichen Theorieausbildung mit praktischen Übungen startet man auf ca. 1.200 m Höhe, wo der Schüler nach dem „OK“ des Lehrers das Flugzeug verlässt und eine automatische Auslösung – eine sogenannte Aufziehleine – öffnet seinen Fallschirm.

Klassische Ausbildung 495 €

  • 6 Sprünge
  • 1200 Meter
  • Qualifizierte Begleitung durch Lehrer am Boden und im Flugzeug
Enthalten

Diese Leistung beinhaltet die Anzahlung für die klassische Ausbildung im Wert von 495 € und den Erhalt eines Platzes im Kurs.

Dauer4 Tage
Mitzubringen

Folgende Unterlagen benötigen sie:
Sie müssen zum Start der Ausbildung vorliegen(für alle Ausbildungsmethoden):

– Fotokopie des Personalausweises (1:1 beide Seiten)
– Fotokopie (des Führerscheines, wenn er nach 1974 ausgestellt wurde, ersatzweise ein Nachweis über die Grundkenntnisse der Ersten Hilfe (Sofortmaßnahmen) (1:1 beide Seiten)
– Drei aktuelle Passbilder
– Tauglichkeitszeugnis (Attest) eines Arztes, aus dem die gesundheitliche Tauglichkeit zum Fallschirmspringen hervorgeht, Formulare sind hier erhältlich
– Bei Minderjährigen: Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten (die Ausbildung kann ab dem 16. Lebensjahr begonnen werden)
– Alle jeweils benötigten Papiere müssen bei Beginn der Ausbildung, also am ersten Tag, vollständig vorhanden sein!

Sie finden die Vorlagen im Downloadbereich.

Teilnehmer6 Plätze pro Kurs

Weitere Informationen

Der FSC führt jedes Jahr Anfänger-Lehrgänge zum Erwerb der Fallschirmspringer-Lizenz durch. Die Kurse starten jeweils Freitag und enden am Sonntag.
Die erfahrenen Ausbilder haben selbst eine hohe Zahl von Absprüngen absolviert und sind nach dem neuesten Wissensstand qualifiziert. Selbstverständlich stellt der Verein die notwendige Ausrüstung zur Verfügung. Dazu gehören insbesondere 9 moderne Flächenfallschirme, die sich durch beste Steuerfähigkeit, geringe Sink- und Landegeschwindigkeit und ein Maximum an Öffnungssicherheit auszeichnen. Zudem sind die Fallschirmsysteme mit computergesteuerten Sicherheitsöffnungs-Automaten vom Typ CYPRES ausgestattet. Im Kurs starten wir mit einer Platzbegehung, um das Umfeld und den Flugplatz mit seinen geografischen Besonderheiten genau kennenzulernen. Das dient der sicheren Orientierung im späteren Schirmflug.
Es folgt das Kennenlernen der Fallschirmausrüstung mit ihren gesamten Funktionen. Anschließende Bodenübungen machen die erforderlichen Abläufe vor, während und nach dem Sprung anschaulich. Themen sind z. B.: Verhalten im Flugzeug, Aussteigeübungen, Körperhaltung nach dem Absprung, kontrolliertes Verhalten nach Öffnung des Schirms, Notverfahren bei Komplikationen, Einteilung des Schirmfluges bis zur sicheren Landung.
Überhaupt steht bei der Vermittlung der Lerninhalte, auch mit schriftlichem Material und per Video, der Aspekt Sicherheit im Vordergrund. Erst, wenn diese Grundlagen geschaffen sind, kommt der erste Sprung.

Die klassische Ausbildung

Nach einer umfangreichen Theorieausbildung mit praktischen Übungen startet man auf ca. 1.200 m Höhe, wo der Schüler nach dem „OK“ des Lehrers das Flugzeug verlässt und eine automatische Auslösung – eine sogenannte Aufziehleine – öffnet seinen Fallschirm.
Diese Automatiksprünge dienen dem Erlernen einer optimalen Absprunghaltung und der bewussten Wahrnehmung der Körperlage im Luftstrom. Im selbstständigen Schirmflug hat der Schüler dann ständig Funkkontakt mit einem Lehrer, sodass er auch hier noch korrigierend unterstützt werden kann. Der Absprung und die Landung werden zudem auf Video festgehalten und zur Vorbereitung der nächsten Sprünge/Landungen analysiert. Nach mindestens sechs erfolgreichen Automatiksprüngen ist ein großes Ziel erreicht:
Der freie Fall!
In dieser Phase öffnet der Schüler seinen Fallschirm selbst. Die anfängliche Freifallzeit von 2 bis 3 Sekunden (Absprunghöhe ca. 1.200 m) wird mit zunehmender Erfahrung und Sicherheit des Schülers schrittweise bis auf ca. 50 Sekunden (Absprunghöhe ca. 3.500 m) erhöht. Beherrscht der Schüler den stabilen Freifall aus voller Absetzhöhe, kann er damit beginnen, sich bewusst in der Luft zu bewegen, z. B. mit Vorwärtsfahrt, Drehung oder Salto.
Nach dem Lehrgang kann die Schulung an den folgenden Wochenenden ganzjährig fortgeführt werden. Individuelle Betreuung durch unsere Lehrer bringt den Erwerb der Fallschirmspringer-Lizenz Sprung für Sprung rasch näher. Da die Schüler allerdings im Verlauf der Ausbildung unterschiedlich schnell vorankommen, kann ein genauer Termin für die Lizenzprüfung im Voraus nicht angegeben werden.
Während der einzelnen Ausbildung erlernt der Schüler verschiedene kontrollierte Bewegungen wie Drehungen, Rollen oder Salti im freien Fall sicher durchzuführen. Das Erreichen dieses Ziels und die dafür erforderliche Sprunganzahl sind individuell sehr unterschiedlich. Mindestens 23 Sprünge mit manueller Auslösung sind erforderlich, bis ein Schüler die Prüfungsreife erlangt. (Prüfungsgebühr 180,- Euro)

Die Kosten für einen Anfängerlehrgang betragen derzeit 495,- Euro
und beinhalten 6 Absprünge mit automatischer Auslösung sowie alle dazu erforderlichen Ausrüstungsgegenstände und Unterrichtsmaterialien.

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495,00 €
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